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BKK MedPlus für Kinder

An BKK MedPlus zum Asthma können bereits Kinder von fünf Jahren an teilnehmen. Die besonderen Gegebenheiten während Wachstum und Entwicklung erfordern ein hohes Maß an Fachkenntnis und Aufmerksamkeit. BKK MedPlus trägt dem Rechnung, indem alle Betreuungs- und Behandlungsmaßnahmen jeweils auf diese jungen Patienten abgestimmt werden. Auch die Eltern oder Sorgeberechtigten werden in diese Prozesse selbstverständlich mit einbezogen.

Was Eltern beachten müssen

Wenn Sie Ihrem Kind frühzeitig helfen, mit Luftnotanfällen richtig umzugehen, können Sie es beruhigt an allem teilnehmen lassen, was gesunde gleichaltrige Kinder auch unternehmen.

Die Feststellung, dass ein Kind an Asthma leidet, löst bei den betroffenen Eltern verständlicherweise Erschrecken und Ängste aus. Trotzdem sollten Sie sich bemühen, Ihrem Kind diese Ängste nicht zu vermitteln. Ihm ist auf Dauer am besten geholfen, wenn es an allen Aktivitäten seiner Altersgenossen teilnehmen kann. Körperliche Aktivität ist sogar ein wichtiger Baustein der Behandlung von Asthma. Ihr Kind kann spielen, toben, zum Sport gehen und selbstverständlich an Schulausflügen und Klassenreisen teilnehmen.

Dazu ist es wichtig, dass Ihr Kind früh lernt, mit eventuell auftretenden Luftnotanfällen selbstständig umzugehen. In der Schulung (an der Sie selbst eventuell auch mit teilnehmen) lernen die Kinder, was sie tun können, wenn sich ein Asthmaanfall ankündigt. Dazu zählen zunächst bestimmte Körperstellungen und Atemtechniken. Im Weiteren muss das Kind wissen, welches Medikament es nehmen muss und wie das geschehen soll. Stellen Sie sicher, dass es Notfallmedikamente (z.B. Asthmaspray) immer bei sich trägt. Vor allem überzeugen Sie sich davon, dass das Spray richtig benutzt wird, sonst kann es nämlich nicht wirken. Auch der Arzt, der das Kind bei BKK MedPlus betreut, wird sich regelmäßig die Inhalationstechnik vorführen lassen und gegebenenfalls korrigieren.

Wenn Ihr Kind an einer Allergie leidet, sind zunächst natürlich Sie gefordert, es vor deren Auslösern so gut es geht zu schützen. Zeigen Sie ihm aber auch bald, wie es selbst darauf achten kann. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, seinen Körper und dessen Signale zu kennen.

Sowohl für die Entwicklung Ihres Kindes als auch für das Familienklima ist es wichtig, dass Sie das asthmakranke Kind nicht wie einen Patienten behandeln und es übermäßig beschützen und verwöhnen. Seien Sie jedoch konsequent, wenn es um regelmäßige Medikamenteneinnahme geht. Sicher ist es für viele Kinder lästig, wenn sie z. B. jeden Tag eine gewisse Zeit mit dem Inhalationsgerät verbringen müssen. Darum sollte es jedoch niemals zu Diskussionen und Machtkämpfen kommen, sondern die Inhalation muss so selbstverständlich wie das Zähneputzen zum täglichen Programm gehören.

Wenn Sie Ihrem Kind zu einem selbstverantwortlichen Handeln im Umgang mit seinem Asthma verhelfen, können Sie sicher sein, dass die Ängste und Sorgen, die Sie bei der Eröffnung der Diagnose hatten, bald in den Hintergrund treten werden.

Das neue Betreuungsprogramm BKK MedPlus auf www.bkkmedplus.de bedeutet für viele Versicherte einen wichtigen Fortschritt. Es bietet Menschen mit chronischen Erkrankungen die Möglichkeit, sich von ihrer BKK umfassend betreuen und beraten zu lassen. Dies geschieht gemeinsam mit Ihrem vertrauten Arzt oder den medizinischen Einrichtungen, die sich bereits um Sie kümmern.

Auf www.bkkmedplus.de finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Disease management Programmen (DMP) wie "Diabetes mellitus Typ 1", "Diabetes mellitus Typ 2", "Brustkrebs" oder "Koronare Herzkrankheit".

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