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Weitere Informationsquellen

In rasch zunehmendem Ausmaß wird das Internet von Betroffenen und Angehörigen als Informationsquelle genutzt. Das Internet stellt dabei eine unerschöpfliche Quelle von Informationen dar, es ist jedoch auch ein ungeschützter Raum. Deshalb müssen bei seiner Nutzung, insbesondere wenn es um Informationen zur Behandlung von Tumorerkrankungen geht, gewisse (Qualitäts-)Kriterien angelegt werden:

1. Verfasser einer Internetseite müssen mit Namen, Position und verantwortlicher Institution eindeutig kenntlich sein.
2. Wenn Forschungsergebnisse zitiert werden, muss die Quelle der Daten (zum Beispiel eine wissenschaftliche Fachzeitschrift) angegeben sein und (idealerweise über einen Link) aufgesucht beziehungsweise überprüft werden können.
3. Ein materielles Interesse, zum Beispiel eine finanzielle Unterstützung der Internetseite, muss kenntlich gemacht sein.
4. Das Datum der Erstellung einer Internetseite und ihre letzte Aktualisierung müssen ausgewiesen sein.

Es gibt sehr nützliche medizinische Internetseiten zum Thema Krebs, die auch für Betroffene und Angehörige zugänglich sind und allgemein verständliche Informationen bieten.

www.meb.uni-bonn.de/cancernet/deutsch
(Informationen des US-amerikanischen Cancernet auf Deutsch)

www.studien.de
(Therapiestudienregister der Deutschen Krebsgesellschaft)

www.krebsinfo.de
(Informationen des Tumorzentrums München)

www.gesundheit-aktuell.de/linkseiten.85.0.html
(Online-Gesundheitsratgeber mit zahlreichen weiterführenden Internetadressen)

www.cancer.org
(Adresse der American Cancer Society, aktuelle, umfangreiche Informationen zu einzelnen Krebsarten und ihren Behandlungsmöglichkeiten. Nur in englischer Sprache.)

www.cancer.gov/cancerinfo
(Seite des amerikanischen National Cancer Institute. Auch hier gibt es aktuelle Informationen zu einzelnen Krebsarten. Nur in englischer Sprache.)

Über Suchmaschinen innerhalb dieser Websites lassen sich auch sehr rasch Fragen zu Therapiestudien beantworten. Insbesondere die Liste der Therapiestudien des US-amerikanischen National Cancer Institute (NCI) ist sehr umfangreich und vermittelt einen Überblick über Substanzen, die in der klinischen Erprobung sind.

www.medizinrechts-beratungsnetz.de
Juristischen Rat in Sachen Medizinrecht gibt es bei der Stiftung Gesundheit aus Kiel. Sie bietet bundesweit kostenfreie Erstberatungen bei Konflikten zwischen Patienten und Ärzten sowie bei Problemen mit Ihrer Kranken-, Renten- oder Pflegeversicherung.

www.nakos.de
NAKOS, die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, besteht seit 1984 und ist eine bundesweite Einrichtung. Betroffene, aber auch Fachpersonal können sich für Informationen, Aufklärung und Kontakte an diese Stelle wenden.

www.mamazone.de
Mamazone, Frauen und Forschung gegen Krebs e.V., ist eine Einrichtung der Selbsthilfe. Sie macht sich stark für Frauen mit Brustkrebs und bietet ihnen Rat und Unterstützung an. Dazu engagiert sich Mamazone für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei Brustkrebs und ist bestrebt, die klinische Forschung voranzubringen.

Sportgruppenangebote für die Krebsnachsorge

In der Bundesrepublik gibt es annähernd 300 spezielle Gruppen, in denen Bewegung und Sport für Patientinnen im Rahmen der Krebsnachsorge angeboten wird. Wenn Sie Kontakt zu einer solchen Gruppe aufnehmen möchten, dann erfragen Sie die für Sie nächstgelegene am besten beim jeweiligen Landessportverband oder bei

dem entsprechenden Landesverband des Deutschen Behindertensportverbandes. Auch die Gruppen der Frauenselbsthilfe bieten Gymnastik und Sport an.

Das neue Betreuungsprogramm BKK MedPlus auf www.bkkmedplus.de bedeutet für viele Versicherte einen wichtigen Fortschritt. Es bietet Menschen mit chronischen Erkrankungen die Möglichkeit, sich von ihrer BKK umfassend betreuen und beraten zu lassen. Dies geschieht gemeinsam mit Ihrem vertrauten Arzt oder den medizinischen Einrichtungen, die sich bereits um Sie kümmern.

Auf www.bkkmedplus.de finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Disease management Programmen (DMP) wie "Diabetes mellitus Typ 1", "Diabetes mellitus Typ 2", "Brustkrebs" oder "Koronare Herzkrankheit".

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