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Vertrauensvolles Patientinnen-Arztverhältnis

Ein wichtiger Grundsatz im Behandlungsprogramm BKK MedPlus ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Arzt. Er wird Sie angemessen beraten und informieren. Dabei berücksichtigt er neben den medizinischen Details auch Ihre psychosoziale Situation und emotionale Befindlichkeit. Auch auf die Unterstützung durch die Selbsthilfe und spezielle Beratungseinrichtungen wird Sie Ihr Arzt hinweisen.

Wertvolle Tipps für ein vertrauensvolles Patienten-Arzt-Verhältnis finden Sie in der Broschüre „TEAMWORK – Krebspatienten und Ärzte als Partner – Die blauen Ratgeber 43“ der Deutschen Krebshilfe. Die Adressen von Selbsthilfegruppen erhalten Sie bei der Deutschen Krebshilfe (siehe auch Informationen und Rat).

Krebs ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Die notwendige Therapie kann jedoch vorübergehende oder bleibende Spuren hinterlassen: Schmerzen, kosmetisch störende körperliche Veränderungen, Narben, Abwehrschwäche, Funktionsbeeinträchtigungen von Organen.

In der modernen Krebstherapie geht es aber nicht nur darum, eine Krankheit zu heilen, die Funktion von Organen zu erhalten oder die Überlebenszeit zu verlängern – es geht vor allem auch um die Qualität des Lebens.

Diese Lebensqualität bezieht sich nicht nur auf den körperlichen Zustand, sondern auch auf das seelische, soziale, ökonomische und spirituelle Wohlbefinden der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wie bereits erwähnt, ist es im Hinblick auf eine gute Lebensqualität wichtig, angemessen mit der veränderten Lebenssituation umzugehen. Ein schweigender Rückzug kann sowohl für Sie als Kranke als auch für Ihre Angehörigen belastend sein.

Ein offener Umgang mit der Erkrankung und möglichen Krankheitsfolgen führt oft zu besserer Lebensqualität. Wichtig sind dabei liebevolle Unterstützung und Verständnis durch den Partner oder die Familie. Widmen Sie Ihrer Erkrankung das notwendige Maß an Aufmerksamkeit. Es ist jedoch wichtig, dass sich Ihr Leben nicht ausschließlich um die Erkrankung dreht, sondern dass Sie so weit wie möglich Ihren bisherigen Interessen nachgehen.

Versuchen Sie, die Lähmung, die von der Erkrankung oder von den dadurch ausgelösten Ängsten ausgeht, zu überwinden und das Hier und Jetzt nicht zu vergessen.

Einige Empfehlungen, wie Sie mit diesen psychischen Belastungen fertig werden können:

  • Werden Sie im Kampf gegen die Krankheit Partnerin Ihres Arztes. Besprechen Sie mit ihm die Behandlungsstrategie und fragen Sie nach allem, was Ihnen unklar ist.
  • Denken Sie an die Menschen und Dinge, die Ihnen in der Vergangenheit Kraft und Hoffnung vermittelt haben, und versuchen Sie, Ihre Zeit mit diesen Menschen oder Dingen zu verbringen.
  • Sollte Ihnen die Brust wirklich abgenommen werden müssen, denken Sie daran: Das Wichtigste an Ihnen ist Ihr inneres Wesen. Es ist fatal, dass Äußerlichkeiten so viel Bedeutung beigemessen wird, denn was wirklich zählt, ist der innere Wert eines Menschen. Die Menschen, die Sie lieben und von denen Sie geliebt werden, wissen das.
  • Ihre Erkrankung verlangt Zeit zur Heilung, körperlich und seelisch. Nehmen Sie sich deshalb viel Zeit für sich selbst.
  • Kapseln Sie sich nicht ab, sondern versuchen Sie, mit anderen Menschen über Ihre Gefühle und Ängste zu sprechen. Wenn Sie dies nicht mit Angehörigen oder Freunden tun können oder wollen, nehmen Sie Kontakt zu ebenfalls Betroffenen auf.
  • Denken Sie positiv an die Zukunft!

Das neue Betreuungsprogramm BKK MedPlus auf www.bkkmedplus.de bedeutet für viele Versicherte einen wichtigen Fortschritt. Es bietet Menschen mit chronischen Erkrankungen die Möglichkeit, sich von ihrer BKK umfassend betreuen und beraten zu lassen. Dies geschieht gemeinsam mit Ihrem vertrauten Arzt oder den medizinischen Einrichtungen, die sich bereits um Sie kümmern.

Auf www.bkkmedplus.de finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Disease management Programmen (DMP) wie "Diabetes mellitus Typ 1", "Diabetes mellitus Typ 2", "Brustkrebs" oder "Koronare Herzkrankheit".

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